ÜBUNG

15.10.2011 - MANV-Übung Amoklage in einem Schulzentrum

Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung, sollte man meinen. Nicht an diesem Tag, um 07.15 Uhr ändert sich das schlagartig. Notrufe aus einer Schule mit (fiktiv) ca. 1000 Schülern gehen in den Leitstellen der Polizei und Feuerwehr ein. Ein Amokläufer hat sich in der Schule verschanzt, Schüsse sind gefallen und es gibt bereits mehrere Verletzte.

Übungsteil "Polizei"
Nach dem Notruf treffen erste Streifenwagen ein, zunächst werden die echten Waffen gegen Übungswaffen getauscht. Einige Eindrücke konnten die Medienvertreter mitbekommen, verständlicherweise hat sich die Polizei nicht allzu tief in die Karten schauen lassen. In dem Szenario kamen neben Schussverletztungen auch Verletzungen durch Sprengfallen und Molotowcocktails vor, der Täter wurde schliesslich überwältigt.

Noch während die Lage nicht gesichert ist beginnt die Feuerwehr und Hilfsorganisationen aus Solingen, Remscheid und Wuppertal mit der Verletztenversorgung und Betreuung Betroffener.

Zur weiteren Behandlung der Verletzten wurde ein überörtlich angeforderter Behandlungsplatz eingebunden.

An der Übung waren ca. 600 Einsatzkräfte mit ca. 200 Fahrzeugen beteiligt.

Polizei einige Eindrücke Daten / Fotos
  erste Kräfte treffen ein  Daten / Fotos
  Rettung aus dem noch nicht gesicherten Bereich zur erweiterten Patientenablage Daten / Fotos
  Aufbau und Betrieb einer erweiterten Patientenablage Daten / Fotos
Feuerwehr Remscheid Einbindung eines überörtlich angeforderten Behandlungsplatzes Daten / Fotos
  Aufbau und Betrieb eines Bereitstellungsraumes Daten / Fotos
  Rettungsmittelhalteplatz Daten / Fotos
  ...in den Zelten  Daten / Fotos
  aus dem Korb der Drehleiter Daten / Fotos

© Jürgen Truckenmüller, Düsseldorf - letzte Änderung: 05.05.2012